Gaura-Bhakti Yoga Center
Unser Tempel


In unserem Zentrum finden täglich verschiedene Zeremonien stadt. Besucher sind jederzeit herzlich willkommen. Jeden Samstag findet auch ein kulturelles und spirituelles Fest im Tempel statt. Wir laden euch ganz herzlich ein, daran teilzunehmen.


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Veranstaltungen

Die Festivals und diverse Anlässe drehen sich allesamt um Bhakti-Yoga. Die liebevolle Hingabe zu Krishna ist das zugrunde liegende Prinzip aller Tätigkeiten, so auch beim Kochen, Pilgern, Studieren usw.

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Tägliche Zeremonien

Seit Jahrtausenden werden zur Verehrung Krishnas aratis (Zeremonien) durch-geführt. Sie sind herzlich eingeladen, diese bewegenden Riten mitzuerleben. Besonders an den Morgen- und Abendprogrammen wird alles durch traditionelle, zum tanzen verleitende Mantra-Musik begleitet. 
 
    04.30  Mangala-arati (Morgenzeremonie)
    07.30  Deity-Greeting
    07.40  Guru-puja
    08.15  Shrimad-Bhagavatam-Vorlesung
    12.00  Raja-bhoga-arati
    18.30  Gaura-arati (Abendzeremonie)

Anfahrt

Adresse:
 
Gaura Bhaktiyoga Center
Dorfgasse 43
4900 Langenthal
 
Vom Bahnhof aus dauert die kleine Promenade ca. 10-15 min.
 
Wenn man den Schoren rauf läuft, befindet sich das Center auf der linken Seite an einer Abzweigung.
Unsere Adresse

Religiöser Verein

Der Verein "Gaura Bhaktiyoga Center" wurde im April 2007 gegründet. Der Verein bezweckt, für das spirituelle und geistige Wohl aller Menschen zu arbeiten, indem er die Lehren der Gaudiya-Vaishnavas, einer der vier vishnuistischen Schulen des Hinduismus, lehrt und ausübt.

Die Steuerverwaltung des Kantons Bern hat folgenden Beschluss gefasst (Zitat):
 
"Da die Lehren der Gaudiya-Vaishnavas ihre Basis im Hinduismus haben, handelt es sich um ein Glaubensbekenntnis von gesamtschweizerischer Bedeutung. Die Vereinsaktivitäten sind auf die Förderung und Erneuerung des Glaubensbeken-ntnisses in Form gottesdienstähnlicher Handlungen gerichtet. Zudem verfolgt der Verein weder Erwerbs- noch Selbsthilfezwecke. Damit sind die Voraussetzungen einer Steuerbefreiung wegen Verfolgung von Kultuszwecken erfüllt."
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Zentren

Krishna Tempel Zürich
Bergstrasse 54
8032 Zürich
Tel: 044 262 33 88
kgs@pamho.net
www.krishna.ch

*Sonntagsfest ab 15.00 Uhr, jeden Sonntag! 

 

Krishna Tempel Langenthal
Dorfgasse 43
4900 Langenthal
Tel: 076 507 04 99
gaura.bhaktiyoga.center@gmx.ch
www.gaura-bhakti.ch
www.govinda-shop.ch

*Samstagsfest ab 16:00 Uhr, jeden Samstag! 

 

Govinda Restaurant
Via della Motta 10
6600 Locarno
091 752 38 52
Tel.Shop: 091 752 38 51
radhakanta16@yahoo.com
www.govinda-locarno.ch 

 

Treffpunkt  St.Gallen
Zürcherstrasse 189b
9014 St. Gallen
071 278 53 46
mwbader@sunrise.ch

*Programme jeden Mittwoch ab 19:00 Uhr

 Treffpunkt Basel
Postgasse 20
4102 Binningen
061 601 44 80
poojakapoor@hotmail.com
Regelmässige Programme! 

Treffpunkte Bern, Luzern und weitere...
http://krishna.ch/kontakt/weitere-treffpunkte/

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Nitai Gauracandra
Bildgestalten

Der Herr weilt ewig in Seinem Reich Goloka, aber dennoch kann man sich Ihm von dieser Welt aus nähern, und zu diesem Zweck erscheint der Herr und manifestiert Seine wirkliche Gestalt, so dass wir nicht über Sein Aussehen zu speku-lieren brauchen. (Bhagavad-Gita S.21)

 

Hare Krishna
Unsere Bildgestalten


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Die Bildgestalten werden arca-vigraha oder Deities genannt, welche durch eine aufwendige Zeremonie von Priestern installiert werden. Gott offenbart sich in dieser Welt in verschiedenen Formen wie z.B. Mantras, heiligen Schriften und auch in der Form von Bildgestalten.


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Da wir (noch) nicht in der Lage sind, die reine spirituelle Form der Höchsten Persönlichkeit Gottes wahrzunehmen, hat Er barmherzigerweise Seine Gegenwart durch materielle Elemente manifestiert, wie z.B. in Form eines Gemäldes oder Deities (Bildgestalt). So können wir Ihre Schönheit sehen und über Sie meditieren. In dieser Gestalt nimmt der Herr auch persönlich die Verehrung Seiner Geweihten entgegen.

Briefkasten Beispiel

Natürlich hat diese Art der Verehrung nichts mit Götzenverehrung zu tun, was an dem folgenden Beispiel veranschaulicht werden kann: An der Strasse sind Briefkästen aufgestellt und wenn wir unsere Briefe in diese Kästen werfen, werden sie automatisch und ohne Schwierigkeiten an ihren Bestimmungsort gelangen. Aber jeder beliebige Kasten oder eine Imitation, die nicht vom Postamt aufgestellt wurde, wird diese Aufgabe nicht erfüllen. In ähnlicher Weise ist die Bildgestalt, die arca-vigraha eine autorisierte Repräsentation Gottes. Durch den hingebungsvollen Dienst an den Bildgestalten welcher durch die Führung eines autorisierten Lehrers dargebracht wird, kann jeder die Präsenz Gottes in den Deities wahrnehmen.

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Götzenkult oder Gottesdienst?

Srila Prabhupada sagte einmal: "Wir müssen nicht darüber spekulieren wie Gott aussieht. Er  kommt er auf die Erde herab und offenbahrt uns seine wunderschöne Form."

Wie in den meisten religiösen Traditionen kennt man auch im Vishnuis-

mus sowohl transzendente als auch immanente Aspekte Gottes. Der Herr wohnt in Seinem spirituellen Reich (Transzendenz) und ist gleichzeitig in den Herzen aller Lebewesen anwesend (Immanenz). Ein anderer Aspekt der Immanenz Gottes, den man nur im Vishnuismus findet, ist der der sakralen Bildgestalt (murti). Gott offenbart sich nicht nur in Seinen Inkarnationen, sondern auch in Bildnissen. Die murti gilt im Vishnuismus also als „ikonische Inkarnation“ des Herrn.

Während der Kolonialisierung Indiens, erschien den Briten, die stark unter dem Einfluss der jüdisch-christlichen Traditionen standen, die Bildgestaltenverehrung seltsam oder gar abstossend. Dies ging so weit, dass sie Jagannath „den indischen Moloch“ nannten und Ihn als „geschnitzten Götzen betrachteten, womit sie Ihn aus biblischer Sicht eindeutig in das Reich der Tabus verbannten.

Die vedische Literatur selbst unterscheidet deutlich zwischen einem Götzen und einer murti. Dazu schreibt Harvard-Professorin Diana Eck in ihrem Buch Darshan: Seeing the Divine Image in India:

So wie der Begriff Ikone die Bedeutung 'Ähnlichkeit' in sich trägt, deuten auch die Sanskritwörter prakriti und pratima auf eine 'Ähnlichkeit' des Bildnisses mit der Gottheit, die sie darstellen, hin. Das gebräuchlichste Sanskritwort für diese Bildnisse jedoch ist murti, was bedeutet 'etwas, was eine bestimmte Form und Begrenzung hat', 'Gestalt, Figur, Verkörperung, Inkarnation'. Die murti ist also mehr als ein ähnliches Abbild; sie ist die Gottheit selbst, die 'Gestalt' angenommen hat. ... Der Gebrauch des Wortes murti in den Upanishaden und der Bhagavad-Gita zeigt, dass das Wort 'Form' die Bedeutung von murti am besten trifft. So ist etwa die Flamme die murti des Feuers, usw.

 

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In den Shilpa-shastras findet man genaue Anweisungen für die Modellierung von murtis. Es gibt Angaben für die richtige Körperhaltung der murtis, für ihre Handstellungen, ihre körperlichen Proportionen usw., denn das Aussehen der Bildgestalt soll nicht einfach der Vorstellung des Künstlers entsprechen. Die shilpins (die Künstler, die die murtis herstellen) müssen die oben genannten Anweisungen der Schriften genau kennen. Bevor sie sich ans Werk machen, versenken sie sich in tiefe Meditation und sind darauf in der Lage, die Bildgestalt mit göttlicher Inspiration zu modellieren – aber nicht nach ihrer Phantasie, sondern nach den Vorschriften der shastras. Danach findet eine umfangreiche Weihezeremonie statt, in der der Herr gebeten wird, die Bildgestalt mit Seiner göttlichen Gegenwart zu durchdringen. Nun wird die murti in den Tempel gebracht und kann auf dem Altar verehrt werden. Die Gläubigen können nun ihren darshan („Anblick“) bekommen – sie sehen die Gottheit, und die Gottheit sieht sie.

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Spenden

Als religiöses Zentrum finanzieren wir uns ausschließlich durch Spenden. Das wöchentliche Samstagsfest, die vielen besonderen Festivals und alle anderen Aktivitäten sind nur möglich, da einige Menschen bereit sind, ein Teil ihres Einkommens Gott zu geben, bzw. "zurück" zu geben, denn letztendlich ist Gott ja auch die Quelle von allem, was wir besitzen. Es ist ein spirituelles Gesetz, dass man kein Verlust erleidet, wenn man etwas Gott opfert. Im Gegenteil – man bekommt alles auf vielfache Art zurück. So profitieren sowohl die Spender als auch das Zentrum und alle Gäste.

Für jede finanzielle Unterstützung, sei sie auch noch so klein, sind wir sehr dankbar. Da viele Fixkosten (Miete, Blumen, Bhoga, usw.) monatlich anfallen, sind wir auf regelmäßige Spenden angewiesen. Diese könnt ihr auf das nachfolgende Konto überweisen. WIr danken Euch im Voraus herzlich für Eure Mithilfe.

Postkonto 60-715444-6

GAURA BHAKTIYOGA CENTER

Dorfgasse 43
CH-4900 LangenthalTel. +41 (0)62 922 05 48
E-Mail

Natürlich ist ein finanzieller Beitrag nur eine von vielen Möglichkeiten, das Zentrum zu unterstützen und Gott zu dienen. Jeder kann sich je nach seinen Fähigkeiten und Begabungen einbringen. Jemand kocht vielleicht gerne, ein anderer macht gerne Blumengirlanden, wieder andere haben handwerkliche Begabungen, welche sie in Krishnas Dienst stellen können und, und, und.

 
Wie Sri Krishna in der Bhagavad-Gita (9.26) sagt:
 
patram pushpam phalam toyam 
yo me bhaktya prayacchati 
tad aham bhakty-upahritam 
asnami prayatatmanah
 
"Wenn Mir jemand mit Liebe und Hingabe ein Blatt, eine Blume, eine Frucht oder etwas Wasser opfert, werde Ich es annehmen."
 
In diesem Sinne sind alle Opferungen herzlich willkommen.
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Samstagsfest

16:00    Indische Bhajan-Musik
17:15    Philosophischer Vortrag
18:30    Tempelzeremonie
19:15    Vegetarisches Festessen

Adresse:   Gaura-Bhaktiyoga-Center, Dorfgasse 43, 4900 Langenthal

Nur 10 Min. zu Fuss vom Bahnhof Langenthal oder 3 Min. mit dem Bus Nr.64 bis Haltestelle "Schoren-Ochsen".

Hare Krishna
Impressionen vom Samstagsfest