Hare Krishna & Hinduismus

Die internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein (ISKCON) ist Mitglied im 2017 gegründeten Schweizerischen Dachverband für Hinduismus. Weitere Infos unter: www.hindus.ch

 

„Hinduismus“ ist weder ein Sanskritwort, noch findet man es in den vedischen Schriften. Dieser Begriff wurde von den Invasoren geprägt, die im Laufe der Geschichte nach Indien eindrangen. Sie bezeichneten die Einheimischen jenseits des nordwestindischen Flusses Indus, der heute in Pakistan liegt, als Hindus.


 

Heutzutage versteht man unter dem Sammelbegriff „Hinduismus“ die vielen verschiedenen Strömungen und Traditionen, die sich zu den vedischen Schriften bekennen. Die Hare-Krishna-Bewegung gehört zur Gaudiya-Vaishnava-Tradition innerhalb des Hinduismus. Ihre religiöse Praxis wird als Bhakti-Yoga bezeichnet. Ca. 70% aller Hindus verehren Vishnu oder Krishna und werden deshalb als Vaishnavas bezeichnet.

 

Kastenwesen:

Da Krishna-Bhakti unabhängig von der Herkunft des Gläubigen ist, spielt das Kastenwesen bei den Gaudiya-Vaishnavas in der Regel keine Rolle. Ihre Tradition ist deshalb auch für außerhalb Indiens Geborene zugänglich. In Indien und auf der ganzen Welt unterstützen Hindus die ISKCON Tempel und lassen ihre religiösen Zeremonien von ISKCON-Priestern durchführen. Kulturell gesehen hat die ISKCON ihre Wurzeln ebenso wie der moderne Hinduismus in der vedischen Tradition.

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