Praxis im Alltag

Wer Bhakti-yoga praktiziert, nimmt nur Speisen zu sich, die Gott geweiht sind. Solche geweihten Speisen werden im Sanskrit Prāsadam (die Barmherzigkeit Gottes) genannt. Die Bhagavad-gītā erklärt, dass man Gott keine durch Gewalt erlangten oder unreinen Nahrungsmittel weihen kann, und deshalb vermeiden Krishnas Geweihte Fleisch, Fisch und Eier.



Rauschmittel und Glücksspiele machen den Menschen abhängig und fördern unnötige Leidenschaften, die das innere Gleichgewicht zerstören. Sie rauben dem Menschen die Selbstbeherrschung (die Kraft, nein zu sagen) und die Wahrhaftig-

keit (die Kraft, zur Wahrheit zu stehen).



Reinheit bezieht sich auf körperliche Sauberkeit und auch auf die Reinheit der Gedanken. Dazu gehört das Vermeiden sexueller Beziehungen außerhalb der Ehe. Denn durch ein unbeherrschtes Geschlechtsleben wird es praktisch unmöglich, sich mit reinen Gedanken auf Gott zu konzentrieren. Hinzu kommt, dass solche Beziehungen viele soziale Probleme verursachen, zu Frustration und Eifersucht führen und das Bewusstsein der ewigen Seele an den vergänglichen Körper binden.


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