Yoga

Der oft missverstandene Begriff Yoga bedeutet wörtlich „Verbindung mit Gott“ und bezieht sich auf die verschiedenen Arten von göttlich offenbarten Wegen
Die Veden beschreiben Gott als den Ursprung von allem – aller Universen und Lebewesen. Alles steht in Beziehung zu Gott. Diese ursprüngliche Beziehung zu Gott wiederzuerkennen und dementsprechend zu handeln, wird als Krishna-Bewusstsein bezeichnet.



Alle yoga-Pfade gipfeln im Bhakti-Yoga. Beim Karma-Yoga beginnt man auf die Ergebnisse karmischer Handlungen zu verzichten. Wenn Karma-Yoga an Wissen und Entsagung zunimmt, wird nennt man diese Stufe Jnana-Yoga. Wenn sich Jnana-Yoga durch verschiedene körperliche Übungen zur Meditatin über die Überseele im Herzen entwickelt und der Geist auf die Überseele gerichtet ist, wird dies Astanga-Yoga genannt. Und wenn man über Astanga-Yoga hinausgeht und sich direkt der Höchsten Persönlichkeit Gottes, Krishna zuwendet, praktiziert man Bhakti-Yoga.



Was im Zeitalter des Satya (goldenes Zeitalter) durch Meditation (Astanga-Yoga) über Vishnu erreicht wurde, um Treta (silbernes Zeitalter) durch aufwändige Opferzeremonien und im Dvapara (bronzenen Zeitalter) durch Bildgestalten-verehrung, ist im Kali-Zeitalter (eiserne Zeitalter) allein durch das Singen der Namen Krishnas erhältlich. (Shrimad Bhagavagtam 12.3.52)

Bhakti-Yoga


Auf der höchsten Stufe von Yoga (Religion) erkennt die Seele, dass ihre ewige, natürliche Erfüllung darin besteht, Gott mit reiner Liebe und Hingabe (Bhakti) zu dienen. Bhakti ist das Ziel aller Yoga-Vorgänge. Deshalb erklärt die Bhagavad-gītā, dass Bhakti-Yoga der beste und direkteste Weg zur Selbst-verwirklichung und Gotteserkenntnis ist. Bhakti-Yoga ist ein Vorgang der aktivien Meditation, die alle Lebensbereiche mit Gott verbindet: die Gedanken, die Worte und die Tätigkeiten des Alltags. Doch der grundlegende Vorgang des Bhakti-Yoga ist die Meditation über die Namen Gottes.

 

Besucherzaehler